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Womit man Geld machen kann

Januar 23, 2020 - Lesezeit: 3 Minuten

Anzeige - Ich habe mein Leben lang gearbeitet. Reich geworden bin ich zwar noch nicht, aber ein paar Erkenntnisse habe ich mitgenommen. Diese möchte ich hier auflisten und kurz besprechen.

Oft höre ich auch, dass Geld ja nicht alles sei und andere Dinge viel wichtiger. Das sehe ich anders. Mit Geld kann man sich viel kaufen. Oft wird ja da das Beispiel genommen, dass der zehnte Sportwagen auch nicht glücklich mache und darum Geld nicht so wichtig. Der Punkt ist aber ein anderer.

Mit Geld kann man sich sehr wohl viel Sinnvolles kaufen. Ein paar Beispiele:

  • Wer eine seltene Krankheit hat, kann sich mit Geld eine Behandlung in einer Spezialklinik leisten.
  • Wer Geld hat, kann sich Bildung leisten: Studienreisen, Seminare, Privatlehrer.
  • Wer Geld hat, kann sich Freiheit leisten. Wer zum Beispiel eine Million EUR geerbt hat, kann von diesem Geld mehrere Jahrzehnte ein einfaches Leben in einem Entwicklungsland führen.

Wie wir sehen, kann es durchaus sinnvoll sein, viel Geld zu haben. Nur beim Ausgeben stellt sich dann oft Dummheit ein, wenn man es verprasst. Aber Reichtum ist erst einmal neutral zu sehen.

Aber wie kommt man nun an Geld? Am Ende muss man der Gesellschaft immer einen Dienst erweisen. Dabei sehe ich Gesellschaft im weitesten Sinne. Es muss einfach Menschen geben, die bereit sind für etwas, das ich kann oder produziere, Geld zu zahlen. Je besser ich in dem bin, was ich kann, desto mehr kann ich verlangen.

Ein Beispiel und ein Gegenbeispiel:

Ein Musiker, der sich selbst als Marke aufgebaut hat, hat ein Monopol auf seiner Seite. Nur er kann das, was die Leute wollen: Nämlich er selbst sein. Singen können viele Menschen, manche auch nicht schlecht. Aber wenn die Person als Marke aufgebaut wird, dann können hohe Summen für Konzerte, etc. verlangt werden. In den Neunziger Jahren wurde ein Betrug aufgedeckt von einem Sängerduo. Diese sangen nicht selbst, sondern waren nur Vorzeigetruppe für die echte Band. Als das rauskam, war der Bedarf weg. Anscheinend war es nicht nur die Musik, sondern das schillernde Sängerduo, das einen Großteil der Nachfrage ausmachte.

Menschen, die Putzen können, gibt es viele. Es ist ein Knochenjob, aber er bedarf keiner besonderen Ausbildung. Also sind die Preise für diese Dienstleistung niedrig.

Der zentrale Punkt ist es also, etwas zu tun und anzubieten, was andere nicht können. Dies habe ich getan und mich in einer Branche spezialisiert, die hohe Gehälter zahlt. Ich arbeite nicht härter als eine Reinigungskraft, verdiene aber ein Vielfaches.

Noch etwas zum Thema Spekulieren mit Währungen, Aktien, etc. Hier ist das Problem, dass ein hohes Risiko vorhanden ist. Es kann gut gehen, muss es aber nicht. Ein Angestellter hat eine hohe Sicherheit, Geld wird er nicht verlieren. Der Spekulant hat dieses Risiko sehr wohl. Es ist in meinen Augen nur ein vermeintlich schneller Weg. Denn wenn es schiefgeht kann es passieren, dass man sich nie wieder finanziell davon erholt.

Das führt uns zur, aus meiner Sicht, idealen Lösung: Der Unternehmer. Er hat Freiheiten, die ein Angestellter nicht hat. Auf der anderen Seite aber auch Risiken. Diese lassen sich allerdings minimieren durch Versicherungen oder Gründung von Unternehmen mit beschränkter Haftung und Ähnlichem.

Dabei ist es egal, womit sich der Unternehmer selbständig macht. Wichtig ist, dass ein Bedarf besteht. Das kann alles sein: Vom Hundefriseur über die Produktion von Luftpolstertaschen bis hin zum Bau von Kommunikationssatelliten.

Wichtig ist, dass Bedarf erkannt und bedient wird und nicht einfach der zehnte Bäcker gegründet wird.