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Neue Impulse für die Vermögensverwaltung

Mai 25, 2021 - Lesezeit: 2 Minuten

Die Zeiten ändern sich, die Welt ändert sich, die Wirtschaft ebenfalls. Und das sogar massiv. Immer wieder gibt es Innovationen und Entwicklungen, von denen man vorher nie erwartet hätte, dass es sie geben wird. Derartige Fortschritte gibt es auch am Finanzmarkt. Dort wurden in den letzten Jahren Geldanlagen möglich, die vorher wirklich niemand auf der Rechnung hatte. Daraus entstehen natürlich auch Impulse für die Vermögensverwaltung. Wir zeigen die wichtigsten Entwicklungen auf.

Was ist Vermögensverwaltung?

An den Finanzmärkten gibt es die Möglichkeit auf alle wirtschaftlich relevanten Faktoren zu wetten. Es gibt materielle Werte, wie Aktien, Anleihen, Immobilien, Währungen und Rohstoffe. Sie sind die bekanntesten Instrumente der wertorientierten Vermögensverwaltung durch Profis. Darüber hinaus gibt es aber noch einen riesigen Markt für sogenannte Derivate. Dabei handelt es sich um Kontrakte, deren Basis die Entwicklung eines tatsächlichen Wertgegenstands widerspiegeln soll. Man könnte sagen es sind so etwas wie Wettscheine beim Lotto und Toto auf Wertpapiere oder Indizes. Aufgabe von Vermögensverwaltern ist es das Geld von Kunden innerhalb dieser Produkte so anzulegen, dass diese einen Gewinn erzielen. Die grobe Zusammensetzung des Portfolios kann der Auftraggeber anhand seiner Risikoaffinität bestimmen. In den letzten Jahren sind nun einige vielversprechende Produktkategorien hinzugekommen. Vermögensverwalter sollten darauf achten, dass sie ihren Kunden die Möglichkeit bieten diese Instrumente zu nutzen.

Kryptowährungen

Blockchain Technologie hat sie möglich gemacht, die Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Ripple, Dash, Litecoin – und wie sie alle heißen. Die Kurse dieser rein digitalen Währungen haben sich in den letzten Jahren prächtig entwickelt. Viele Menschen sind damit reich geworden. Sie gehören heute zu einem gewissen Anteil auf jeden Fall ins Gesamtdepot.

P2P – Kredite

Zinsen gibt es für Bürger in der Bank keine mehr. Dennoch zahlen immer noch genügend Menschen welche auf Kredite. Clevere Unternehmer haben sich gedacht: Warum die Banken das Geld abgreifen lassen? Warum nicht ein Portal auf die Beine stellen, wo sich Kreditnehmer direkt mit Investoren treffen und dort Geschäfte machen. Entstanden sind riesige Portale wie Bondora, Mintos, Twino oder Robocash. Natürlich ist eine Risikoanalyse für den Anleger auf einer solchen Seite schwerer möglich als für eine Bank. Dafür kann der Anleger jedoch in die breite Masse Geld streuen und nur winzige Beträge in Kredite stecken. Selbst bei relativ überschaubaren Risiken sind Renditen von 5% und mehr locker möglich auf derartigen Plattformen.

Öffentliche Depots

Es gibt Portale, dort können Anleger die Transaktionen ihrer Depots freilegen. So eine Art Facebook für Finanzjongleure ist das. Dabei werden auch Ranglisten erstellt, wer die besten Erfolge feiert. Wer das auf lange Sicht gut macht, der muss offenbar exzellent sein in seinem Job. Daher können Interessierte sich das Depot als Muster nehmen und anschließend die Transaktionen nachstellen. Bei manchen Seiten sogar automatisch. Auch hier könnten sich Vermögensverwalter mit einem Investment durchaus sinnvoll für ihre Kunden engagieren.