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Geldanlage Alkohol und Spirituosen

November 3, 2020 - Lesezeit: 2 Minuten

Menschen suchen immer nach Geldanlagen, die ihr Vermögen vermehren. Leider ist es in dieser Welt nur so, dass es immer wieder zu Krisen kommt und die Kurse werden vernichtet. In solchen Zeiten hilft es auf Papiere zu setzen, die relativ unabhängig sind von der Konjunktur. Dazu gehören unter anderem Verwalter von Wohnimmobilien und der Einzelhandel. Denn wohnen müssen die Menschen immer und Essen werden sie auch immer. Wir schauen uns heute aber an, wie es mit dem Thema Spirituosen steht. Trinken die Menschen denn auch immer?

Sind Getränkehersteller krisenunabhängig?

In den Zeiten der Prohibition wurde mehr Alkohol konsumiert als je zu vor. Trotz wirtschaftlich harten Umständen hatten die Menschen immer noch Geld, um in die Kneipe zu gehen. Beziehungsweise vertranken die Männer gerne mal die geringen Einnahmen der Familien. Ein solches Verhalten zieht sich durch die komplette Geschichte. Egal wie arm, fürs Trinken oder Rauchen hat es immer gereicht. So ähnlich funktioniert es heute immer noch. Je schlimmer die Zeiten, desto mehr Alkohol fließt. Man sehe sich einfach nur die Umsatzzahlen von Konzernen wie Anheuser-Bush-Inbev oder LVMH an. Beide Marken sind im Bereich der Premium Spirituosen tätig. Beide haben Marken im Angebot, die jeder auf der Welt kennt. Inbev ist ein Bierbrauer und glänzt mit Brands wie: Stella Artois, Budweiser oder Corona Extra. LVMH hat Moet, Henessy und Oder Belvedere Vodka im Angebot. Letzterer gilt nicht als bester Wodka der Welt, aber er spielt auf jeden Fall ganz oben mit. Ein Blick auf die Kurse sagt alles: es ist eine kerzengerade Linie mit Trend nach oben. Der Umsatz wuchs trotz Finanzkrise und trotz Rezessionen in einigen Länder der Erde.

Was heißt das für Anleger?

Konstant wachsende Umsätze bedeuten in der Regel steigende Gewinne. Steigende Gewinne wiederum sind ein Garant für saftige Dividenden. Gut aufgestellte Spirituosenhersteller sind Melkkühe, die eine stabile Rendite abwerfen. Hier erwachsen zwei Chancen: Zum einen natürlich Aktien kaufen und von den regelmäßigen Auszahlungen profitieren. Liegenlassen für immer und so die Rente aufbessern. Zum anderen besteht die Chance Kurseinbrüche zu nutzen. Börsencrashs haben die „positive“ Konsequenz, dass sich meist alle Papiere verbilligen. Das liegt daran, dass Anleger, Fonds und ETFs automatisch, per Computer Stop-Loss regulierte Verkäufe auslösen. Dadurch sinken alle Werte. Diese Dellen nach unten verbessern jedoch das Kurs-Gewinn-Verhältnis, da die Erträge normalerweise gleichbleiben oder sogar besser werden. Krisen sind in dem Fall echte Geschenke. Hier kann man die Bestände als Anleger noch einmal schön günstig aufstocken. Im Anschluss lässt sich eine erstklassige Dividendenrendite einfahren, zu der dann noch zusätzliche Kurssteigerungen kommen werden. Also zuschlagen, abwarten und Tee trinken – oder was auch immer. Leisten können Sie sich es auf jeden Fall.